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4:4 - BVB verpasst in Atem beraubendem Spiel die Entscheidung - und wird bestraft

30.03.2012 20:30 von R. J.

BVB-Stuttgart

Vor 80.720 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park lief die Kombinationsmaschinerie des Spitzenreiters auf Hochtouren. Atem beraubendes Tempo, 13:2 Torschüsse und 9:2 Chancen zur Pause - aber "nur" 1:0 durch den zwölften Saisontreffer von Shinji Kagawa. Und in Halbzeit zwei ging es so weiter: Kuba erhöhte auf 2:0, zudem gab es Alu-Treffer von Kagawa und Piszczek. Dann drehte der VfB binnen sieben Minuten das Spiel, ging durch Ibisevic (71.) und Schieber (77./79.) mit 3:2 in Führung. Hummels erzwang das 3:3 (82.), Perisic traf zum 4:3 (87.), ehe Gentner den Traum vom zehnten Sieg im elften Rückrundenspiel zerstörte (90.+2).

Ausgangslage:
Der VfB hatte ein Drittel seiner 39 Punkte in den letzten fünf Begegnungen eingefahren und nur zwei seiner letzten acht Gastspiele an der Strobelallee verloren, zugleich aber auch keines der letzten vier gewonnen. Aus den letzten beiden Auswärtsspielen in dieser Saison standen zwei Siege zu Buche: 4:0 beim HSV, 2:1 in Hoffenheim. Borussias 1:2 gegen Berlin war die einzige Niederlage in den saisonübergreifend letzten 29 Heimspielen.

Personalien:
Beim BVB fehlten Götze und Santana, Stuttgart reiste ohne den gesperrten Cacau sowie ohne die verletzen Boulahrouz, Delpierre, Okazaki sowie Audel an und agierte mit der gleichen Elf, die zuletzt gegen Nürnberg siegte. Beim BVB rückte Kehl für Bender in die Startelf.

Taktik:
Der BVB agierte im gewohnten 4-2-3-1-System. Die beiden Sechser-Positionen nahmen diesmal Kehl und Gündogan ein. Schwarzgelb drückte von Beginn enorm aufs Tempo, kam nicht nur über die rechte Angriffsseite und setzte den VfB, der ebenfalls in einem 4-2-3-1 und mit Ibisevic als einziger Spitze antrat, enorm unter Druck.

Spielverlauf & Analyse:
Mehr Tempo geht nicht. 80.720 Zuschauer im Signal Iduna Park hätten in der ersten Halbzeit fast schon einen Sicherheitsgurt gebraucht, um angesichts des irrsinnig schnellen und druckvollen Dortmunder Spiels nicht von den Sitzen gewirbelt zu werden. Der BVB tänzelte, raste über weite Strecken über den Rasen, war im 88. Bundesliga-Duell gegen den VfB deutlich überlegen.

Bereits nach 86 Sekunden zog Kagawa erstmals gefährlich ab, der Ball ging aber genauso knapp vorbei wie zwei Minuten später beim Versuch von Kuba. Wiederum nur wenig später musste VfB-Keeper Ulreich in höchster Not gegen Kagawa retten. Der oft überfordert wirkende Boka hatte dem Japaner den Ball genau vor die Füße abgelegt.

Dortmund schnürte die Schwaben in die eigene Hälfte ein, spiele phasenweise Zauberfußball - und sich eine Chance nach der anderen heraus. Die besten Möglichkeiten vergaben zunächst Lewandowski, der in der 21. Minute nach Kagawas Gassen-Pass zwar Ulreich umspielte, aber an Niedermeier auf der Torlinie scheiterte. Pech hatte auch Großkreutz (24.), der nach Gündogan-Flanke volley nur die Querlatte traf - der 15. Aluminium-Treffer in der Saison.

Der BVB kombinierte perfekt, hatte jedoch auch in zwei Szenen Glück, als der VfB sich aus der Umklammerung löste und seine Torgefährlichkeit andeutete: In der Anfangsphase klärte Weidenfeller gegen den aus spitzem Winkel abschließenden Hajnal (9.), und in der 19. Minute schoss Schieber völlig freistehend aus sechs Metern über den Kasten. Von den Gästen gab es bis auf eine Schwalbe von Ibisevic (30.) nichts zu sehen.

Ganz anders die Borussia, die schon zur Pause 6:0 Ecken und 13:2 Torschüsse für sich verbuchte und nach einer guten halben Stunde die Überlegenheit mit einem Traumangriff auch endlich in Zählbares ummünzte: Gündogan spielte herrlich in den freien Raum zu Schmelzer, der flankte auf den Kopf von Kehl, der wiederum legte ab auf Kagawa - 1:0 (33.). Gündogan (41.) hätte die Dortmunder Dominanz vor der Pause auch bereits mit dem zweiten Treffer belohnen können, sein Schuss wurde jedoch zur Ecke abgewehrt.

Wer gedacht hatte, der BVB würde nach dem Seitenwechsel einen Gang zurückschalten und ein wenig Tempo aus der Partie nehmen, der täuschte sich gewaltig. Piszczek donnerte mit einem strammen Rechtsschuss das Leder an den rechten Pfosten (48.), 36 Sekunden später machte es sein Landsmann Kuba jedoch besser: Nach einer Flanke von Hummels traf der Pole zum 2:0 (49.).

Der frühe Treffer in der zweiten Hälfte schien den BVB jedoch ein wenig zu lähmen als weiter zu beflügeln. Lewandowski verpasste mit einem Schuss aus 20 Metern zwar das 3:0 (55.), danach gewann der VfB jedoch plötzlich Oberwasser. Erst schoss Kvist (63.) aus 16 Metern an den linken Pfosten, dann erzielte Ibisevic den Anschluss (71.).

Der BVB, bei dem in der 66. Minute Bender für Gündogan gekommen war, schien fortan verunsichert. Offensiv vergab er zwar durch Kuba eine Großchance (69.), insgesamt fehlte aber der letzte Zug zum Tor, defensiv wiederum die Konzentration. So in der 77. Minute: Bender rutschte im Duell gegen Schieber weg - und der umkurvte Weidenfeller und schoss zum 2:2 ein. Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später trauten die BVB-Fans ihren Augen nicht: Kehl hatte den Ball gegen Harnik verloren, der Österreicher wiederum auf Schieber weitergeleitet - 2:3 (79.). Unfassbar! Kopfschütteln nicht nur auf den Rängen...

Schwarzgelb warf nun alles nach vorne, wechselte Perisic für Großkreutz (79.) und Barrios für Kagawa (81.) ein - und wurde belohnt. Nach Zuspiel von Kehl traf Hummels mit einem Flachschuss (82.). Der Signal Iduna Park kochte. Vier Minuten vor dem Ende rettete Niedermeier noch gegen Lewandowski, doch dann sorgte Ivan Perisic für einen Urschrei bei fast 80.000 Zuschauern, der bis nach München zu hören gewesen sein muss: Schmelzer brachte eine Ecke von rechts hinein, und der eingewechselte Kroate erzielte das 4:3. Vier zu Drei! Doch der Wahnsinn ging weiter: In der Nachspielzeit erzielte in einem mitreißenden, hochklassigen Fußballspiel Gentner mit dem letzten Angriff doch noch den Ausgleich.

Ausblick:
Für den BVB geht es gegen die besten Rückrunden-Teams weiter: am Karsamstag beim VfL Wolfsburg, nächster Heimgegner ist am 11. April Bayern München.

Fußball-Bundesliga, 28. Spieltag
BORUSSIA DORTMUND - VFB STUTTGART 4:4 (1:0)

Borussia Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Kehl - Kuba, Kagawa, Großkreutz - Lewandowski
VfB Stuttgart: Ulreich - Sakai, Maza, Niedermeier, Boka - Kvist, Kuzmanovic - Harnik, Hajnal, Schieber - Ibisevic
Einwechselungen: 66. Bender für Gündogan, 80. Perisic für Großkreutz, 81. Barrios für Kagawa - 61. Molinaro für Boka, 70. Gentner für Hajnal, 84. Bah für Schieber
Tore: 1:0 Kagawa (33., Kehl), 2:0 Kuba (49., Hummels), 2:1 Ibisevic (71., Niedermeier), 2:2 Schieber (77., Ibisevic), 2:3 Schieber (79., Kvist), 3:3 Hummels (82., Kehl), 4:3 Perisic (87., Ecke Schmelzer), 4:4 Gentner (90.+2)
Eckstöße: 11:5 (Halbzeit 6:0), Chancenverhältnis: 16:8 (9:2).
Schiedsrichter: Weiner (Giesen), Gelbe Karten : Lewandowski, Perisic - Kuzmanovic
Zuschauer : 80.720 (ausverkauft), Wetter: bewölkt, 10 Grad

 

Quelle: http://www.bvb.de

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